Zum Hauptinhalt springen

Fördern und fordern in unserer Schule

Die St. Stephanus Grundschule hat es sich zum Ziel gesetzt, eine ausgewogene Mischung zwischen Förderangebote für Schüler mit schulischen Defiziten und Forderangeboten für besonders begabte Schüler zu bieten.

Der Förderunterricht in den Kernfächern Mathematik und Deutsch ist hierbei seit vielen Jahren ein integraler Bestandteil des Unterrichts. Im Förderunterricht werden Schüler in kleinen, jahrgangshomogenen Gruppen gefördert.

FÖRDERANGEBOTE

Die St. Stephanus Grundschule stellt den einzelnen Jahrgängen ein bis zwei Stunden Förderunterricht pro Woche in den Bereichen Deutsch und Mathematik zur Verfügung. In diesen Stunden sollen leistungsschwächere Schüler ihre Defizite aufarbeiten, Grundlagen festigen und die im Unterricht behandelten Inhalte wiederholen.

Sofern die Unterrichtsorganisation es zulässt, erteilen die Fachkollegen, die in der entsprechenden Jahrgangsstufe das betreffende Fach unterrichten auch den Förderunterricht, damit nahtlos an den Kernunterricht angeknüpft werden kann.

Zusätzlicher Förderunterricht (sofern es die Unterrichtsorganisation zulässt) findet im Anschluss an den regulären Unterricht statt. Der Vorschlag, welches Kind am Förderunterricht teilnimmt, obliegt den Fach- und Klassenlehrern, die darüber die Eltern informieren.

GEMEINSAMES LERNEN (GL)

Dieser Punkt befindet sich in Bearbeitung.

LESEFÖRDERUNG

Kindern „Appetit“ auf Bücher zu machen und eine Freundschaft zwischen Kind und Buch zu stiften, ist eine Kernaufgabe unserer Schule.

Mittlerweile verfügen wir über 2.300 Titel aus der aktuellen Kinderliteratur, Klassiker wie Lindgren und Kästner inbegriffen, und dem Sachbuchbereich.
Das Angebot wird dank der Unterstützung durch den Förderverein der Schule sukzessiv erweitert.
Um auch den Leseinteressen von Jungen zu entsprechen, bieten wir motivierende Sachbücher, Fußballgeschichten, Kinderkrimis, Comics und Abenteuerbücher an, die auch Mädchen gleichermaßen schätzen und ausleihen.
Männliche und weibliche Protagonisten in den Büchern befinden sich in einem ausgewogenen Verhältnis (Gender Mainstreaming).
Die Bücherei steht den Kindern dienstags und donnerstags zur Ausleihe zur Verfügung und wird von einer Schulverwaltungsassistentin kontinuierlich betreut und verwaltet.

Bücher können auf vielfältige Weise Gegenstand zu gemeinsamem Gespräch in der Klasse sein: Persönliche Hitliste, Buchvorstellungen, Buchempfehlungen, Inhaltsangaben, Beschäftigung mit bestimmten Autoren und Autorinnen, Lesetagebuch führen, Lesewettbewerbe, Lesefeste, Gestaltung einer Schülerzeitung, Kenntnisse um die Entstehung von Büchern, Fachbegriffe rund um das Buch, Vorschläge für weitere Bestandsanschaffungen von Kindern für die Schulbücherei u.v.m.

Uns interessiert jedoch nicht nur, dass gelesen wird, sondern auch wie gelesen wird.

Unsere Schulbücherei enthält viele Titel, die im computergestützten Antolin-Programm enthalten sind. Die Gemeinde Lippetal ermöglicht uns die jährliche Erneuerung der Schullizenz. Die Teilnahme am Antolin-Programm schafft zusätzlichen Anreiz, die Kinder nehmen sich gegenseitig mit und spornen sich an.
Das Antolin-Programm überprüft die Sinnerfassung des Gelesenen individuell und gibt der Lehrerin und dem Lehrer ein Feedback zum Leistungsstand des einzelnen Kindes (Punktekonto).
Die Lehrerinnen und Lehrer können steuernd und beratend eingreifen.
Die beiden medialen Bereiche Bücherei und Computerraum sind so in sehr sinnvoller Weise aufeinander bezogen.
Im Unterricht aller Jahrgänge haben Projekte und Werkstattunterricht zum Thema „Lesen“ einen festen Bestandteil. Wir feiern jedes Jahr am Freitag vor den Osterferien ein Lesefest, wo Kinder aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen dürfen. Hierzu werden auch die kommenden Schulanfänger aus den Kindergärten eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler werden in einer Förderstunde entsprechend ihrer Lesekompetenz den jeweiligen Niveaustufen bezogen auf die Kompetenzerwartungen am Ende der Schuleingangsphase bzw. am Ende von Klasse 4 temporär zugeordnet. Aus zwei Klassen werden drei Gruppen gebildet. Somit kann jeder Schüler und jede Schülerin in dem so wichtigen Bereich „Lesen“ noch individueller gefördert werden.